Montag, 7. Dezember 2009

31,000 scientists have signed a petition saying that they don't believe in global warming




Die Klima-Scharlatane Mann und Jones amüsieren sich bei der Vernichtung der Rohdaten, aus denen sie ihren Klima-Hokuspokus destilliert haben ( http://wattsupwiththat.com/ 5.12. )

Using their own numbers, the warmmongers keep saying that there are 2,500 scientists who still believe in global warming. On the other hand 31,000 scientists have signed a petition saying that they don't believe in global warming. So there may be a Consensus, just not the one you were told. If this were a toothpaste commercial there would be some kind of graphic saying "12 out of 13 scientists agree, global warming is a hoax!" ( www.minnesotansforglobalwarming.com/m4gw/ 4.12.)

- Die Klagen der Skeptiker
In Kopenhagen stützt sich die Politik auf die Erkenntnisse, die der UN-Klimarat bündelt. Eine Minderheit der Forscher hält dessen Modellrechnungen aber für unzulänglich. Viele von ihnen wollen es gar nicht besser wissen. Sie legen aber Wert darauf, dass es keiner so genau wissen könne. Von Siegfried Thielbeer
KOPENHAGEN, 6. Dezember. Der moderne Mensch produziert "Treibhausgase". Sie verursachen einen "Treibhauseffekt". Das Erdklima wird wärmer. Dadurch steuert die Welt in eine Klimakatastrophe. So sehen es viele Forscher aus vielen Staaten. So sieht es der Klimarat der Vereinten Nationen (IPCC). So sehen es die meisten Politiker, die von diesem Montag an in Kopenhagen über Gegenmaßnahmen beraten.
Wer es anders sieht, heißt "Klimaskeptiker". Einen UN-Klimaskeptikerrat gibt es nicht. Aber auch die Forscher, die von der Mehrheitsmeinung abweichen (und den sie vertretenden Kollegen teils unterstellen, ihnen gehe es eher um Drittmittel als um die Wahrheit), nutzen das politische Großereignis in Kopenhagen, um ihre Positionen zu bekräftigen.
Einigermaßen einig sind sich die Forscher, dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre gestiegen ist. Betrug die CO2-Konzentration im Mittel der vergangenen 100 000 Jahre zwischen 180 und 280 ppm (Teile pro Millionen Teilen Luft), liegt sie derzeit bei 385 ppm.

Doch schon die Feststellung, dass es in den vergangenen 150 Jahren eine leichte globale Temperatursteigerung um gemittelt 0,6 Grad gegeben habe, stellen einzelne Klimaskeptiker in Frage. Diese Erwärmung ist nach den vorhandenen Angaben auf der Nordhälfte des Globus stärker ausgeprägt und zeigt sich besonders signifikant in der Arktis. Dort werden Temperatursteigerungen von gut zwei Grad beobachtet. Diese Werte wurden von Thermometern abgelesen - und doch gibt es methodische Zweifel. Werden die Ergebnisse nicht unvergleichlich, weil sich viele Messstationen inzwischen in verstädterten Lagen befinden?

Es gibt, etwa in ländlichen Gegenden Großbritanniens, Irlands oder auch Kaliforniens, Wetterstationen, deren Messungen zum Teil bis ins Jahr 1659 zurückgehen und die dennoch keine langfristige Temperatursteigerung ausweisen, sondern - abgesehen von leicht wärmeren Wintermonaten - nur Schwankungen um einen konstanten Mittelwert. Alles ein "Urbanisierungseffekt"? Eine globale Standardstation gibt es nicht. Klima-Großinstitute erhalten die Daten der Wetterstationen rund um den Globus und setzen sie miteinander in Beziehung. Anders als in der Dritten Welt gibt es im Westen wenigstens schon lange ein dichtes Netz von Wetterstationen. Allerdings wurden viele geschlossen, weil Satellitenmessungen möglich wurden. Das, sagen die Skeptiker, beeinträchtige die Vergleichbarkeit mit früheren Daten. Die von den Großinstituten ausgewerteten Bodenstationen befinden sich oft auf Flughäfen, sind also dem Urbanisierungseffekt besonders ausgesetzt.

Ballon- und Satellitenmessungen der Temperatur in der mittleren und niederen Troposphäre liegen wiederum erst seit den siebziger Jahren vor. Hier zeigen sich, mit leichten Differenzen zwischen den verschiedenen Institutsserien, "Temperaturanomalien" von plus 0,18 bis 0,28 Grad. Unstrittig ist, dass das Jahr 1998 ein extrem warmes Jahr war. Dies wird fast einhellig auf einen El-Niño-Effekt zurückgeführt, eine Veränderung von Meeresströmungen. Aber manche Skeptiker bemängeln, dass 1998 ein Ausreißer gewesen sei, der nun die statistische Mitteltemperatur über Gebühr erhöhe.

Warum die Temperaturen in der Arktis so viel schneller steigen, ist unklar. Das Abschmelzen des Inlandeises von Grönland soll dazu führen können, dass der Meeresspiegel um bis zu sieben Meter steigt - was katastrophale Folgen für manche auch dicht besiedelte Küstenregionen hätte. Doch selbst Dorthe Dahl-Jensen, Dänemarks führende Glazialforscherin vom Niels Bohr Institut, die sich keineswegs den "Klima(wandel)skeptikern" zurechnet, wiegelt ab: Ein völliges Abschmelzen des Inlandeises würde tausend Jahre dauern, sagt sie. Zwar schmilzt im Sommer der Gletscher, aber im Winter nimmt er durch Niederschläge mehr zu als er durch Schmelze verliert. Die Gletscher schrumpfen trotzdem, weil Eisberge kalben und immer rascher in den Ozean gleiten.

In der viel größeren Antarktis nimmt die Eismenge wegen höherer Niederschläge dagegen zu. Nur im kleinen Westteil der Antarktis wurde eine Verringerung des Eises gemessen. Der UN-Klimarat hält sich mit Abschmelzszenarien denn auch zurück, auch wenn diese in der öffentlichen Debatte oft im Vordergrund stehen. Der IPCC sagt zwar auch einen höheren Meeresspiegel voraus, begründet das aber mit der höheren Wassertemperatur. Schlimmstenfalls, so die maßgeblichen Forscher, steige die Wasserhöhe vermutlich um 26 bis 59 Zentimeter; günstigstenfalls um 18 bis 38 Zentimeter. Geologen sagen, seit dem Ende der vorigen Eiszeit habe sich der Meeresspiegel um durchschnittlich ein bis zwei Millimeter pro Jahr erhöht.

Die vielleicht größten Kontroversen zwischen IPCC und "Skeptikern" aber beziehen sich auf den angenommenen Kausalzusammenhang der höheren Kohlendioxidkonzentration und der Erderwärmung. Das CO2 entsteht nicht nur durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung fossiler Brennstoffe, sondern in unzähligen biologischen Kreisläufen. Ozeane, Carbonat-Verwitterung, Atmung von Lebewesen, Verwesung, Vulkanismus - für rund 97 Prozent der Kohlendioxidproduktion ist die Natur verantwortlich. Nur rund drei Prozent werden dem Menschen (seiner Industrie, seiner Land- und Viehwirtschaft, der Brandrodung und so weiter) angelastet.

Die Skeptiker rechnen auch gern vor, wie winzig der Anteil dieses anthropogenen Kohlendioxids an der Atmosphäre ist. Sie kommen auf 0,0011 Prozent am Volumen der sogenannten reinen Atmosphäre (also ohne Wasserdampf). Sie wenden sich gegen die graphischen Darstellungen, auf denen die Temperaturkurve und die der Kohlendioxidkonzentration meist parallel verläuft. Doch sei es häufig so, dass die CO2-Kurve der Temperaturkurve folge, oft mit hunderten Jahren Verzögerung.

Geologen jedenfalls sind sich sicher, dass selbst in Zeiten des Erdaltertums die CO2-Konzentration höher gewesen sein müsse als heute. Demnach hätte über die letzten 570 Millionen Jahre nicht die Kohlendioxid-Konzentration die Lufttemperatur gesteuert, sondern beide wären (wie auch gravierende Meeresspiegelschwankungen) durch tektonische Großereignisse, die Auffaltung von Gebirgen und das Auseinanderbrechen von Kontinenten, beeinflusst worden.

Der Klimaforscher Richard Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology beklagt, die Treibhausgase gälten nur deshalb als Ursache der Erwärmung, weil man keine andere plausible Erklärung habe. Die Modelle könnten aber weder die hochmittelalterliche Erwärmung erklären noch die kurzfristigen Variationen des El Niño. Solche Phänomene illustrierten aber gerade, wie die Klimasysteme signifikanten Wandlungen unterworfen seien, ohne dass es externe Ursachen gebe.

Für Lindzen und viele andere steht fest, dass die von ihnen als "Alarmisten" kritisierten Forscher nicht ergebnisoffen gearbeitet hätten. Vielmehr hätten sie die Wirkung kaum erforschter Phänomene so quantifiziert, dass die erwünschten Ergebnisse herauskamen. Dabei geht es vor allem um Modelle zur sogenannten Klimaempfindlichkeit. Berechnet werden "Strahlungshaushalte" - wie viel Sonnenlicht durch die Atmosphäre dringt und von der Erde abgestrahlt wird. Nun hätten, so Lindzen, die Klimaforscher das Problem gehabt, dass nach ihren Modellen für die langfristige Temperaturberechnung die Erwärmung der Erde in den vergangenen 150 Jahren nicht, wie tatsächlich gemessen, 0,6 Grad, sondern 1,5 bis 4,5 Grad hätte betragen müssen.

Darauf hätten die Wissenschaftler reagiert, indem sie die Rolle von Aerosolen - winzigen festen Teilchen in der Atmosphäre, die etwa auf Luftverschmutzung zurückzuführen sind - hervorgehoben hätten. Demnach wäre die Erderwärmung längst viel drastischer ausgefallen, wenn es nicht die abkühlende Wirkung der Aerosole gäbe, welche die Strahlungshaushalte beeinflussen sollen. Die Behauptung, unter Berücksichtigung der Aerosole hätten die für die Vergangenheit benutzten Klimamodelle auch die gegenwärtige Temperatur korrekt berechnet, sei ein Trick, sagt Lindzen. Tatsächlich wisse man über die Effekte der Aerosole so gut wie nichts.
" FAZ 7.12.09