Freitag, 25. Juli 2014

Wo das Positive bleibt? Hier!



In diesem Zeichen wirst du siegen! träumte Konstantin der Grobe vor der Schlacht an der Milvischen Brücke 312. Er wollte endlich allein herrschen und den Mitkaiser Maxentius vernichten. Gemeint war das christliche KREUZ. Und da Konstantin gewann, stieg das Christentum zur römischen Staatsreligion auf. 326 brachte er dann noch ein paar Verwandte um, seinen ältesten Sohn und seine Frau Faust.


(Bild: Lingelbach/Matte/Wiki.)


Aus einer Korrespondenz:  Sehr geehrter Herr Pfarrer,
der Sie Agnostizismus und Freiheitsabbau als die zwei Seiten einer Medaille sehen.
Ich darf Ihnen vielleicht biographisch antworten: Im christlichen Tageshort, betrieben von Nonnen, habe ich leider viele Menschenunfreundlichkeiten durch gnadenloses Strafen und eine Freiheitsberaubung durch rigides Reglement und häufiges Zwangsbeten ertragen müssen. Im aufgezwungenen Religionsunterricht umfing mich dann eine geistige Enge und Gängelung, gepaart mit Zoterei in einem Fall. Es war christliche Gehirnwäsche mit vielen Bösartigkeiten, wie sie eben bei Menschen überall anzutreffen sind. Die von Ihnen behauptete Affinität des Christentums zu Freiheit und Freiheitsrechten ist eine Papierkonstruktion. Wie auch ihre Sicht des Darwinismus.
Man mußte dem Christentum jahrhundertelang die zahlreichen Giftzähne ziehen.
Ich stelle jedoch heute fest, daß selbst bei Christen dadurch die Toleranz gewachsen ist, wie ich überall im zwischenmenschlichen Bereich eine Zunahme von Freiheitlichkeit im Westen und nur im Westen sehe. Auch wenn es im Bereich von Staatsbürokratien andere Entwicklungen gibt – selbst der Umgang der Bürokraten mit dem Bürger ist aber freundlicher geworden.
Insofern darf ich heute feststellen, daß ich mich – bei aller Kritikwürdigkeit vieler freiheitsverzehrender Entwicklungen und der Bedrohung durch importierte Kriminalität – großer Freiheiten erfreue, nachdem ich früher die Knechtschaft durch christliche Einrichtungen erleiden mußte. Und wenn ich gar an Putins Permer Straflager denke, das mir als russischem Bürger sicher wäre – dann gestehe ich sogar gern, daß ich hier im EU-Deutschland glücklich bin.
Mit unchristlichen Grüßen! Gönnen Sie sich einen guten Bordeaux und lassen Sie Gott einen guten Mann sein!  

PS: Vgl. auch die Mißbrauchsfälle katholischer Kleriker zwischen Dublin und Palermo.